Bundesministerium des Innern in Berlin
National Information Service Center

Herrichtung von Büroräumen

2005 - 2006

Im Rahmen des Hauptstadtbeschlusses wechselte der Hauptsitz des Bundesministeriums des Innern 1996 nach Berlin. Dort wurde im Stadtbezirk Tiergarten- Mitte ein Bürogebäude mit insgesamt 35.000 m² Nutzfläche bezogen, in dem die Kernstücke der Innenverwaltung, wie Büro des Ministers, der Staatssekretäre als auch Konferenzräume und das Rechenzentrum in einem hufeisenförmigen Neubau als Stahlbetonskelettbau untergebracht sind. Bedingt durch die Aufgabe, im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland sowohl die innere Sicherheit zu gewährleisten als auch repräsentative Pflichten zu erfüllen, ist ein zusätzlicher Raumbedarf zur Unterbringung verschiedener Arbeitsgruppen erforderlich geworden.

Das Projekt „Errichtung des National Information Service Center“ beinhaltet die Neukonfiguration der Sitzungssäle für den Krisenstab sowohl deren Arbeitsplätze in Einzel- und Gruppenbüros einschließlich deren Anbindung an die Daten-, Klima-, und Sanitärtechnik. Unter engem Terminplan musste eine Planung entwickelt werden, die den unterschiedlichen Zielvorstellungen der verschiedenen Nutzergruppen genüge trug. Die aus diesen Einflüssen nivellierte Entwurfsidee galt es nunmehr umzusetzen. Die Bauleistungen wurden mit Vergabe im beschränkten Teilnehmerwettbewerb innerhalb einer Frist von 16 Wochen bis zur Fertigstellung umgesetzt. Neben der Termintreue stand die Einhaltung der Baukosten an übergeordneter Stelle.

Bundesministerium des Innern in Berlin. National Information Service Center